Artist Statement

 

In einer stillen Nacht sehe ich durch das Fenster ein kleines Licht in den leeren

Weiten des Himmels. Die Dunkelheit, kleine Lichter und das Fenster.

 

Das Weltall weckt mein Interesse durch seine unberechenbare Größe und entfaltet eine mysteriöse Wirkung auf mich. Es eröffnet sich mir eine unbekannte Welt, in der ich mich ganz frei bewegen kann. Durch die ungeklärten Gegebenheiten des Kosmos werden mir ein freies Spiel und viele Interpretationsmöglichkeiten ermöglicht, es beflügelt meine Fantasiewelt und zugleich erkenne ich mich in dieser unbekannte Welt wieder.

 

Meine Malerei stellt eine Reflexion über meine innere Welt dar. Sie besteht oft aus wenigen, weiten Räumen, in welchen sich eine große und klare Dunkelheit ausbreitet. Mich Interessieren dabei die empirischen und kosmischen Räumlichkeiten. Es entsteht ein Raum in einem Raum, zwei Räume verschmelzen zu einem neuen imaginären Raum.

Ich begebe mich während des Schaffensprozesses in einen kontemplativen, stillen Zustand und versetzt mich in die Dunkelheit.

Bei der Arbeit bemühe ich mich darum, meine Emotionen durch raumbezogene Kompositionen, sowie durch monochrome Farbgebungen offenzulegen. Ebenso kommen meine Emotionen durch meine sensible Malweise zum Ausdruck. Damit die Weiten und Dimensionen des Alls und der Gefühle in meinen Räumen auch wahrnehmbar sind, empfinde ich es als sehr wichtig die Darstellungen großformatig anzulegen. Oft wird der großen dunklen Fläche ein kleines Licht entgegengesetzt.

 

Für mich geht es schlussendlich nicht nur um das äußere Erscheinungsbild, sondern viel mehr um die innere Intensität. Meine Arbeiten stellen meine persönliche, seelische Welt dar und präsentieren sich gleichzeitig offen und weit.